Wissenschaft, Neugier und ein Theremin mitten in der Innenstadt
Wie erklärt man ein komplexes Thema wie elektromagnetische Felder so, dass Menschen stehen bleiben, Fragen stellen und einfach neugierig werden?
Zum Beispiel mit einer Ausstellung, bei der man ausdrücklich alles anfassen und ausprobieren darf.
Die Entdeckungstour Strahlenschutz bei elektromagnetischen Feldern des Bundesamtes für Strahlenschutz hat genau das ins hey, krefeld – das Stadtfenster gebracht: verständliche Wissenschaft mitten in die Innenstadt.
Besonders schön war zu sehen, wie unterschiedlich die Menschen die Ausstellung genutzt haben. Schulklassen wurden von den Fachleuten des Bundesamtes durch die Inhalte geführt und konnten jede noch so kleine Frage loswerden. Auch spontane Besucherinnen und Besucher konnten ausprobieren, diskutieren und sich einfach treiben lassen.
Ein echtes Publikumsmagnet war dabei das Theremin: Ein elektronisches Musikinstrument, das komplett berührungslos gespielt wird. Allein durch die Bewegung der Hände in elektromagnetischen Feldern entstehen Töne. Viele kannten es nur aus „The Big Bang Theory“ – im hey, krefeld konnten sie es selbst testen.
Genau solche Formate zeigen, was im hey, krefeld möglich ist: Wissen verständlich machen, Menschen zusammenbringen und Themen erlebbar machen.
Und es geht sogar digital weiter: Die Ausstellung wurde vollständig per 3D-Scan erfasst. Bald wird dadurch ein virtueller Rundgang möglich sein.